Zahnimplantate trotz Parodontitis – Ist das möglich?

Zahnimplantate trotz Parodontitis | Zahnarzt KarlsruheParodontitis, im Volksmund häufig als Parodontose bezeichnet, ist eine weit verbreitete Zahnerkrankung. Sie beginnt mit Plaquebildung und Zahnfleischentzündungen und verläuft in der Regel schleichend – dennoch kann Parodontitis langfristig zu Zahnverlust führen, wenn sie unbehandelt bleibt. Erste Symptome der Entzündung sind Zahnfleischbluten und die Bildung sogenannter Zahnfleischtaschen. Manchmal bleibt sie aber auch lange Zeit unbemerkt. Was ist zu tun, wenn die Parodontitis bereits fortgeschritten und es zu Zahnverlust gekommen ist? Können Zahnimplantate gesetzt werden? In der Zahnarztpraxis am Bärenweg in Karlsruhe helfen wir Ihnen gerne weiter.

Nötige Voraussetzungen für Zahnimplantate

Zahnimplantate haben sich als die ideale Versorgungslösung von Zahnlücken etabliert: Eine Art künstliche Zahnwurzel wird in den Kiefer eingesetzt und verwächst dort fest mit dem Knochen. So bildet das Implantat eine stabile Basis für Zahnersatz. Der künstliche Zahn ist nach der vollständigen Ein- und Abheilung der Implantate sowohl optisch als auch funktional kaum von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden. So bleiben Ihre Lebensqualität und die Ästhetik Ihres Lächelns erhalten. Damit das Zahnimplantat beim Eindrehen Halt im Kiefer finden kann, muss ausreichend gesunde Knochenmasse vorhanden sein. Hat sich der Kieferknochen bereits zurückgebildet, muss der Knochen im Vorfeld künstlich aufgebaut werden. Zudem muss das Zahnfleisch gesund sein: Liegt eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) oder Parodontitis vor, so muss diese zunächst behandelt werden.

Parodontitis erfolgreich behandeln

Befürchten Sie, unter einer Parodontitis zu leiden, sollten Sie schnellstmöglich den Zahnarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Je früher die Entzündung behandelt wird, desto schneller und unkomplizierter verläuft in der Regel die Heilung. Befindet sich die Krankheit noch in einem frühen Stadium, reicht oft schon eine professionelle Zahnreinigung zur Entfernung der schädlichen Keime aus. Teilweise ist eine Behandlung mit Antibiotika nötig. In schwereren Fällen entfernt Ihr Zahnarzt das infizierte Zahnfleisch schonend mit moderner Lasertechnik, um die Entzündung wirksam zu stoppen. Hat die Parodontitis bereits den Kieferknochen angegriffen und durch Knochenrückgang für Zahnverlust gesorgt haben, muss der Knochen mit einer Augmentation wieder aufgebaut werden. Mit dem Knochenaufbau kann nach einer erfolgreichen Parodontitis-Behandlung begonnen werden.

Zahnimplantate nach Parodontitis: Ihr Zahnarzt in Karlsruhe empfiehlt

Die Zahnärzte am Bärenweg sind spezialisiert auf die Implantologie und die Ästhetische Zahnheilkunde. Daher können wir Ihr Gebiss trotz der Erkrankung optimal auf eine Implantatsetzung vorbereiten und Ihnen ästhetisch und funktional einwandfreien Zahnersatz ermöglichen. Wenn Sie bereits an Parodontitis gelitten haben, müssen Sie auch nach einer erfolgreichen Therapie auf der Hut sein. Denn die lästige Zahnfleischentzündung kann schnell wiederkehren. Daher ist eine gewissenhafte Mundhygiene unerlässlich. Dies ist auch und vor allem wichtig, wenn Sie ein Zahnimplantat tragen: Wie bei einem natürlichen Zahn können sich am Implantathals Plaque und Keime sammeln, die eine Periimplantitis auslösen können. Diese Erkrankung ähnelt der Parodontitis bei natürlichen Zähnen. Damit Sie lange an Ihrem Zahnimplantat Freude haben, empfehlen wir zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung sowie regelmäßige Kontrolltermine in unserer Zahnarztpraxis. Gerne beraten wir Sie zur richtigen Mundhygiene und optimalen Prophylaxe.

Sie leiden unter Parodontitis und/oder möchten Ihren Zahnverlust gerne mit einem Zahnimplantat versorgen lassen? Gerne stehen wir Ihnen für eine individuelle und persönliche Beratung zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Zahnarzt in Karlsruhe – wir freuen uns auf Sie!

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